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ÖVP-Energiesprecher: Ratifizierung des Klimaschutzabkommens von Paris im Nationalrat – große Emittenten USA und China mit an Bord – Industrie nimmt Klimaschutz ernst

Das Klimaabkommen von Paris wird heute im Nationalrat ratifiziert. Damit ist Österreich eines der ersten Länder in Europa, das das Klimaabkommen umsetzt. "Das Abkommen von Paris ist ein breites Abkommen für den Klimaschutz. Durch dieses Abkommen und den Wandel des weltweiten Energiesystems eröffnen sich für die österreichische Wirtschaft und Industrie wichtige Chancen als Technologieführer sowie neue Geschäftschancen", zeigt sich der ÖVP-Energie- und Industriesprecher Abg. Mag. Josef Lettenbichler zufrieden.

 

Die Industrie habe in den vergangenen Jahren immer wieder darauf gedrängt, dass bei einem Klimaabkommen unbedingt auch die großen Emittenten mit an Bord sein müssten. Schließlich sei die EU mittlerweile nur mehr für zehn Prozent der weltweiten Emissionen verantwortlich, hingegen komme mehr als die Hälfte des globalen CO2-Ausstoßes aus den USA, China und Indien, sagt Lettenbichler. Der ÖVP-Energie- und Industriesprecher betont jedoch, dass es unbedingt einen Flankenschutz für die Wirtschaft brauche, wenn Europa Vorreiter im Klimaschutz bleiben wolle. „Nur ein wirtschaftlich starkes Europa kann der unverzichtbare Schrittmacher des globalen Klimaschutzes sein.“

Österreich ist ein hochindustrialisiertes Land. Die Industriequote liegt hierzulande bei knapp 20 Prozent, im EU-Durchschnitt sind es gerade einmal 15 Prozent. Gerade Österreich habe eine sehr starke, energieintensive Industrie. Die energieintensive Industrie beschäftigt 150.000 Menschen, 310.000 Menschen sind es indirekt. Dennoch sind in Österreich die Treibhausgas-Emissionen seit 2005 rückläufig, 2014 wurde sogar erstmals der Wert von 1990 unterschritten. „Die heimische Industrie nimmt den Klimaschutz sehr ernst und hat in den vergangenen Jahren viel investiert, um den Ausstoß von Treibhausgasen weiter zu reduzieren. Mit dem Abkommen von Paris wurde erstmals ein global gültiges Bekenntnis für den Klimaschutz abgegeben. Um das Zwei-Grad-Ziel zu erreichen, müssen wir aber noch einen Schritt weiter gehen und weltweit verbindliche Regeln für den Klimaschutz einführen“, so Lettenbichler abschließend.