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Der Anteil der erneuerbaren Energieträger ist in den Jahren 2005 bis 2014 von 23 auf 33 Prozent gestiegen. Wir werden den Zielwert erreichen - nämlich 2020 34 Prozent des Energieverbrauchs aus erneuerbaren Energieträgern zu bestreiten. Dafür braucht es aber auch Rahmenbedingungen, verwies heute, Mittwoch, ÖVP-Abg. Josef Lettenbichler Sprecher für Energie und Industrie in der Plenardebatte zum Umweltkontrollbericht auf das Arbeitsprogramm „Für Österreich“, das sich in einem eigenen Bereich mit Energiethemen und Nachhaltigkeit auseinander setzt – darunter mit zwei Ökostromnovellen.

„Ich freue mich, dass nun bereits eine Ökostromnovelle in Begutachtung geht“, so Lettenbichler. Er lud die Opposition ein, dieser Zwei-Drittel-Materie „im Dienste der wichtigen Sache“ zuzustimmen.

 Im Anschluss an diese ist eine weitere große Ökostromnovelle geplant. „Die beiden Ökostromnovellen werden signifikante zusätzliche Investitionen in den Ausbau der erneuerbaren Stromerzeugung in Österreich auslösen“, ist Lettenbichler überzeugt.

Insgesamt zeige der elften Umweltkontrollbericht, dass Österreich am richtigen Weg sei, allerdings noch einige Hürden vor sich habe. Das Umweltbundesamt erstellt alle drei Jahre einen Gesamtüberblick über die Umweltsituation in Österreich, dankte der Abgeordnete den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Umweltkontrollamtes für den professionellen und gesamthaften Bericht.

Der Bruttoinlandsverbrauch und der energetische Endverbrauch sind in Österreich seit 2010 im Sinken begriffen. Die absoluten und relativen Beiträge erneuerbarer Energieträger zum nationalen Verbrauch sind gestiegen. Der energetische Endverbrauch lag im Jahr 2014 bei 1.063 Petajoule. „Damit liegen wir nur noch knapp über dem Zielwert für 2020 von 1.050 Petajoule“, so Lettenbichler.

In Österreich entfallen derzeit etwa 30 Prozent des Energieverbrauchs auf die Industrie, 35 Prozent auf den Verkehr und 22 Prozent auf die privaten Haushalte. Auf die Dienstleistungen entfallen elf Prozent und auf die Landwirtschaft zwei Prozent des Energieverbrauchs, merkte der Mandatar an.

Auch im Bereich Industrie gebe es Positives zu berichten, so der Energiesprecher weiter: So verfüge unser Land über einen leistungsfähigen industriellen Sektor, der im EU-Vergleich überdurchschnittlich zur Wertschöpfung und Beschäftigung beitrage. Dies betreffe auch energie- und rohstoffintensive Produktionsprozesse. „Hier ist eine vollständige Entkoppelung der Produktionstätigkeit und der dafür eingesetzten Energie gelungen“, schloss der Abgeordnete.